Reinigung

Ins Toggenburg fahren. Das Wetter ist grummelig. Es herrscht feuchte Luft. Vorbei an Wil, Bütschwil, Dietfurt, an Baustellen. Überall wird gebaut. Alte Bäume fallen, Häuser werden abgerissen.

Ich aber will nur zu meinem Haus.
Diese Sehnsucht ist gross. Mein Vater hat die Wiese gemäht. Die Sonne hat das Gras ausgebleicht. Die Rosen sind verblüht, ohne dass ich sie dieses Jahr gesehen habe. Wir treten ins Haus. Ich muss die Fenster öffnen. Luft, frische Luft. Ich atme durch.

Ich muss Raum schaffen. Aufräumen. Endlich.
Ich will ausmisten.

Schliesslich räume ich die Stube, die Kisten voller Kinderkleider weg. Es sind meine Kleider, die ich als kleines Mädchen getragen habe. Oma hat sie alle behalten. Kaum zu glauben, dass ich einmal so klein war. Ich schnuppere daran. Es riecht nach Omas Mottenkugeln, Die Kleidchen, Jäckchen und Mützchen haben meine Uroma Röös und meine Mutter gestrickt.

Nach einer halben Stunde sieht die Stube wieder richtig schön aufgeräumt aus. Ich streiche mit den Händen über den grünen Kachelofen. Mein Opa hat sich daran immer seine kalten Hände gewärmt.

Die Küche ist noch immer vollgestapelt mit Geschirr, das ich in allen Ecken des Hauses gefunden habe. Katzenfutternäpfe, verstaubt und verklebt stehen herum. Am Boden liegen Teppichreste. Ich möchte am liebsten alles, was Teppich ist, rausschmeissen und endlich den schönen, roten Kachelboden freilegen und den Boden aufnehmen.

Ich wasche ab. Ich räume Geschirrtücher weg, die seit zwei Jahren an der Tür hängen. Ich verstaue Tupperwaredosen. Eine Vase. Immer wieder finde ich in Schränken Dinge, die da nicht hingehören. Spiele. Nähnadeln. Prospekte. Immer wieder Plastiksäcke. Fein säuberlich zusammen gefaltet.

Ich fülle einen Müllsack mit defekten, alten Dingen. Oma konnte nichts wegschmeissen und wenn sie tat, dann in den Bach. Ich komme mir vor wie bei einer Reinigungszeremonie. Oma hat so drunter gelitten, dass das Haus nicht leer war. So viele Dinge! Ist es meine Aufgabe, das Haus zu leeren?

alte Liebe

Morgen ist mein freier Tag und er ist, zumindest am Vormittag, reserviert fürs Haus. Vor einigen Monaten dachte ich, an meinem Geburtstag würde ich mein eigenes Haus besitzen. Doch dem ist nicht so. Noch nicht. Mehr denn je bemerke ich, dass Geduld keine Stärke von mir ist.

Die Johannisbeeren werden bald reif sein. Ich muss dran denken, wie gewissenhaft Paula immer ihre Beeren gelesen und verarbeitet hat. Wie alt die Sträucher wohl sind? Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal in meinem Leben die Äste gestutzt. Wie werden die Beeren sein?

Ich hab einige Photos meiner Urgrosseltern ausgedruckt. Erst jetzt bemerke ich, wie sehr sie bis ins hohe Alter einander verbunden und, für mich ungewohnt zu sehen: sehr verliebt waren.

Manchmal, wenn ich mir die Photos anschaue,, wünsche ich mir, ich hätte mehr mit ihnen reden können. Was hätte Henri mir wohl erzählen können? Er hat den Ersten Weltkrieg am eigenen Leib erlebt. Und Röös? Sie ist wie aus dem Nichts aufgetaucht. Sie lebte wohl in Berlin. Ihre Kinder lebten in Polen, der Tschechoslowakei und in Ost-Deutschland.

Die Sehnsucht nach dem Haus ist gross. Fast jede Nacht träum ich davon. Ich möchte so gerne das alte Zeugs ausmisten und mit meiner Omi Paula auf der Terrasse Milchkaffee trinken. Ich will nicht länger nur träumen.

Kann man Heimweh nach früher haben?

Im Sommer ist das Haus eine kühle Höhle. Die Wärme kann ihm nichts anhaben. Es konserviert Lebensmittel ohne Kühlschrank. Man wird nicht alt darin.

Wenn ich die Augen schliesse, sehe ich den Flur und Omi Paula, die gerade ein Himbeerjoghurt holt. Sie kocht Kaffee. Ich bin wieder neun Jahre alt und seh ihr zu, wie sie die Bingozahlen im Blick liest. Sie hat ein ganz eigenes System. Ordnung. Ihr entgeht nichts. Sie liebt es, Bingozettel auszufüllen, so wie ich gerne Vogelfutter sortiere oder Stifte nach Farben ordne.

Oma störts nicht, wenn ich stundenlang am Tisch neben ihr sitze und schreibe und male. Sie sagt nicht die ganze Zeit: „Kinder müssen sich bewegen.“ Das sagt sie nicht mehr.
Ich bin neun Jahre alt. Es ist Sommer und an meinen Beinen klaffen tiefe Wunden. Ich gehe an Stöcken.

Manchmal tritt Omi neben mich und küsst mich. Sie sagt, ich wär ihr ganzer Stolz, denn ich liesse mich nicht unterkriegen. Ich finde nichts aussergewöhnliches dabei, wieder laufen zu lernen. Es bleibt mir nichts anderes übrig.

An die Schmerzen erinnere ich mich nicht mehr. Denn Schmerzen hat man in den 80ern einem Kind wie mir abgesprochen.
„Stell dich nicht so an“, sagt die Lehrerin. „Sei ein Vorbild“, sagt der Lehrer.

Oma sagt das nicht.
Sie treibt mich nicht an.
Oma zieht Pflanzen auf, die andere weggeschmissen haben. Unter ihren Händen begannen sie wieder weiterzuleben.

Wenn die Ferien vorbei waren, verliess ich Omi. Doch jedes Mal kam ich mir vor, wie ein Kaktus, auf dessen Spitze rosa Blüten spriessten.

Sommergewitter

Heute nacht hatte ich einen seltsamen Traum. Ich träume ihn immer wieder. Seit über 25 Jahren.

Es ist ein heisser Tag in den 80ern. Die Sonne brennt heiss auf meiner Haut. Ich stehe auf unserer Wiese vor dem Haus im Toggenburg. Meine Schwester und ich hüpfen herum, weichen den Scheisshaufen von Barri, dem Appenzellermischling aus.

Ich nehme ein Bad im Bach. Der Bach ist eigentlich ein Kanal, der neben dem Haus vorbei fliesst. Er riecht ein wenig nach Chemikalien. Trotz alledem leben unten unter dem Fall einige Forellen.

Dann gehe ich zurück ins Haus. Oma, meine Schwester und ich schauen fern. Es wird langsam dunkel. Die Wolken ziehen sich zusammen. Ein Gewitter.

Nie habe ich solche Gewitter erlebt wie im Toggenburg als Kind. Mir schien, als bebte die Erde. Obwohl es dunkel ist, leuchtet alles herum. Es knallt und bebt, als ginge die Welt unter. Der Regen prasselt laut auf das Dach nieder und ich erwarte jeden Moment, dass eine Welle von Regenwasser uns alle davon schwemmt.

Ich wache auf. Ich bin kein Kind mehr. Mein Erlebnis ist über 25 Jahre her. Trotzdem sehne ich mich nach dem Haus.
Ich möchte zu gerne wissen, wie es ist, 25 Jahre später im Haus zu leben, wenn es gewittert. Werde ich Angst haben? Mich geborgen fühlen?

#followerpower: wo ist @sanglier0815

Seit Mitte Februar 2014 habe ich nichts mehr von meinem Twitter-Freund @sanglier0815 gelesen. Ich mache mir ernsthaft Sorgen.

Wir haben uns regelmässig geschrieben. Er war ein Fan vom #tatort und hat sich auch in Tatort-Chats aufgehalten. Er war mal verheiratet, lebte jetzt aber offenbar getrennt. Er war so um die 40 Jahre alt. Er ist von einem auf den anderen Tag einfach verschwunden.

@sanglier0815 hat mich mit vielen Feedbacks beim Schreiben meiner Blogartikel unterstützt. Er fehlt mir und vielen anderen. Ich möchte gerne wissen, was mit ihm passiert ist. Wenn er nicht mehr lebt, dann möcht ich das auch gerne wissen.

Ich vermute, dass er im Grossraum Hamburg gelebt hat. Seine Aufnahmen auf youtube lassen darauf schliessen.
Falls ihr in Hamburg lebt, und diesen Mann kennt, bitte ich euch, zu schauen, wo er lebt und ob er noch lebt.

Alles Liebe und danke für Euer Mithelfen

zora

Scham und Sprachanarchie

Was mich immer wieder von neuem berührt, ist der Umgang von Demenzkranken mit ihrer Krankheit.
Wie muss es sein, wenn die Welt um einen herum langsam kleiner wird? Wenn die Worte fehlen? Wenn man plötzlich Fremden gegenüber steht und deren Namen weiss?

Schrecklich ist die Scham. Denn natürlich spürt der an Demenz erkrankte Mensch, dass etwas nicht mehr stimmt. Angst kommt auf. Verlorenheit. Desorientierung.

Vielleicht hatte ich Glück, weil Oma und ich nie so nah zusammenwohnten. Täglich miterleben zu müssen, wie sie Dinge nicht mehr weiss, hätte mich halb wahnsinnig gemacht. Omi Paula hat immer gespürt, wenn ich sauer wurde. Wenn ich ihre Wiederholungen nicht mehr ertragen konnte. Dann meinte sie: „wenn du mal so alt bist wie ich, wirst du mich verstehen“ und „ich mach es nicht extra.“

Das hat mich jeweils beschämt. Keine Geduld zu haben kenne ich von mir nicht. Es hat mir aufgezeigt, wo meine Grenzen sind.

Aber dann waren da auch andere Tage. Omi erfindet neue Wörter, die ich wunderbar finde. Sie ersetzt ganze Sätze, Floskeln einfach durch „blablabla“. Sie wird zu einer Sprachanarchistin. Leute, an die sie sich nicht mehr erinnert, heissen plötzlich „der Dings“. Und wenn sie gar nicht mehr weiter weiss, fängt sie an, Geschichten von früher zu erzählen. Hier weiss sie natürlich noch viel.

Für mich selber ist das Vergessen eine schwierige Sache. Ich liebe es, mich zu erinnern. Ich mag vergangene Zeiten und ich mag mir gar nicht vorstellen, was mit mir sein würde, wenn ich meine Erinnerungen verlöre.

Über Beziehungen, die Ehe und das Gernhaben

Ich frage mich oft, was meine Grosseltern Paula und Walter über ihre Ehe dachten. Waren sie wirklich glücklich?

Meine Grosseltern haben nach der Geburt meiner Mutter praktisch nichts miteinander unternommen. Sie hatten keine gemeinsamen Hobbies. Mein Opa war ein Eigenbrötler, während meine Oma ein eher geselliger Mensch war damals.

Wenn ich das so mit meiner eigenen Beziehung vergleiche, überkommt mich Traurigkeit. Ich verbringe einen Grossteil meiner freien Zeit mit meinem Freund. Wir arbeiten daheim zusammen. Wenn wir mal getrennt sind, überkommt uns ein seltsames Gefühl von Verlorenheit.

Meine Oma ging, als sie in den frühen 40ern war und ich noch nicht geboren war, gerne mit ihren Arbeitskolleginnen auf Reisen. Sie flog nach Rom, reiste mit dem Zug nach Lourdes. Von meinem Opa ist nichts dergleichen bekannt. Seine einzigen Freunde waren jene Männer, mit denen er im Krieg war, später andere Musiker.

Als ich geboren wurde, war ich offensichtlich der Lebensmittelpunkt meiner Grosseltern. Oma und Opa hatten einfach immer Zeit, wenn wir was brauchten. Unsere Telefonate dauerten, zum Leidwesen meiner Eltern, jeweils sehr lange.

1996 litt mein Grossvater unter Müdigkeit und Entkräftung. Es wird ihn wohl sehr an die Zeit um 1944 erinnert haben. In seinem Dienstbüchlein steht, dass er ein eher schwächlicher, unterernährter Mann, aber dennoch diensttauglich war.

Was wie eine Grippe anfing, mauserte sich zu einer Diagnose, die todbringender nicht sein könnte: Leberkrebs. Opa wusste wohl ganz genau, was ihn erwarten würde. Aber, wie immer, wenn es ihm nicht gut ging, redete er wenig bis gar nicht mehr. (Irgendwie kommt mir das sehr bekannt vor…)

Erst als Opa immer schwächer wurde, fanden Oma und Opa wieder zusammen. Sie haben in jenen schlaflosen Nächten viele Gespräche geführt. Und, viel wichtiger: sie haben einander wieder umarmt und geküsst.

Diese Sache rührt mich auch nach über 17 Jahren noch immer. Wie muss das gewesen sein: fast 50 Jahre mit einem Mann verheiratet sein, mit dem man einfach ein gemeinsames Kind hat, dessen Namen man trägt, aber mit dem man sonst nichts gemeinsam hatte.

Umso wichtiger erscheint es mir heute, wann immer meine Oma Paula danach verlangt, sie zu umarmen. Ich traue mich nicht immer, denn Oma wirkt zerbrechlich. Aber wenn sie einen dann mit ihren lieben grünbraungrauen Augen anschaut und verschmitzt lächelt, muss ich sie einfach knuddeln und ihr zeigen, wie gerne ich sie habe und wie wichtig sie mir ist.

Auch mein Freund Sascha hat in diesem Prozess eine wichtige Rolle. Ihn will sie immer umarmen. Sie will auch immer ein Küsschen von ihm. Natürlich fragt sie mich immer zuerst:
„Sag mal, würde der Schascha der Oma Paula bitte noch ein Küssli geben?“

Natürlich macht Sascha das. Dann drückte Paula ihn fest an sich und strahlt wie ein Honigkuchenpferd.

 

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März oder Mai 1951. Meine Oma ist bereits schwanger.

Köln by night

Der gestrige Abend war ein Highlight durch und durch.
Wir wurden von einer Limousine im Hotel abgeholt und durch Köln zum dock.one chauffiert. Dort angekommen gabs ein Foto auf dem roten Teppich.

In der Vorhalle wurden jede Menge Getränke serviert. Es gab ein tolles Buffet. Dann trudelten die Menschen ein. Viele Menschen. Für meinen Geschmack fast zu viele. Ich mags nicht so, wenn man mich anrempelt.

Dann ging die Feier los. Ich sass da und war aufgeregt. Ich glaube in jenem Moment wurde mir bewusst, wie wertvoll die Nominierung und das Drumherum ist.

Da waren Teams von fünf, acht, ja sogar vierzig Leuten nominiert. Ich hingegen mach mein Ding alleine. Besonders gefreut habe ich mich, als Norbert Molitor für seinen Blog „Neviges“ mit einem Preis ausgezeichnet worden ist. Mit seiner Art des Schreibens und des Fotografierens hat er ein ganz eigenes, schönes Juwel geschaffen. Ich war sehr berührt, als er seinen Preis entgegen nehmen durfte, denn es war spüren, mit welcher Leidenschaft dieser Mann bloggt.

Den Rest des Abends habe ich schliesslich in sehr angenehmer Gesellschaft verbracht. Ich fragte Joe Bausch, ob Sascha von uns ein Foto machen dürfte. Ich lernte einige sehr nette, interessierte Leute kennen. Ich hab gequatscht, bis ich heiser war.

Um zwei Uhr nachts schliesslich kehrten wir zurück ins Hotel. Müde, aber sehr glücklich. Voll von Eindrücken Zufrieden. Dankbar.

Was mir übrigens bewusst wurde, ist, wie viele Leute den Paulablog lesen und mögen. Das ist so wertvoll und gibt mir Energie zum Weitermachen. Ich möchte drum sehr gerne Danke sagen an alle, die mich so unterstützt haben in den letzten Wochen, sei es mit Tweets, PN’s, Mails, Kommentaren oder einfach Umarmungen im Alltag.

Aufgeregt

Seltsame Sache.
Ich sitze hier in meinem Hotelzimmer.
Schminke mich.
Ziehe ein schwarzes Kleid an.
Die grüne Kette.
Muss daran denken, dass der einzige Grund,
warum ich überhaupt hier in Köln bin,
meine Oma ist.

Mich hat jemand heute gefragt, ob ich in Feierlaune wäre.
Ich habe keine Ahnung, was ich bin.
Aufgeregt bin ich.
Soviel steht fest
und alles andere
nehme ich, wie es kommt.

Schaffenskraft

Eines jener Dinge, die ich an meiner Oma immer bewunderte, war ihre Tatkraft und ihr unerschütterlicher Glaube an das Gute.

Nach dem Tod meines Opas, Oma sass bis zu seiner letzten Minute an seinem Bett und hielt seine Hand, war sie zwar sehr traurig, aber auch seltsam befreit.

All die Jahre ihrer Ehe und ihres gemeinsamen Lebens im Toggenburg, durfte Omi nichts am Haus verändern. Mir scheint im Nachhinein, als hätte Opa Walter mit aller Kraft an seiner eigenen Kindheit festhalten wollen. Den Satz „Lass das bloss sein, das war schon immer so“, hörte ich sehr oft von ihm, wenn Omi Verbesserungswünsche anbrachte.

Nach seinem Tod aber begann Omi Paula das Haus auszumisten. Mit aller Kraft entledigte sie sich der Vergangenheit. Das Haus sollte in neuem Glanze erscheinen. Ihre Schwester Hadj unterstützte sie dabei. Omi war gerade mal 69 Jahre alt, Hadj zwei Jahre älter.

Gemeinsam hauchten sie dem Haus frischen Atem ein.
Diese Phase des Aufbruchs fand erst ein Ende, als Omi 2006 starkes Rheuma kriegte und ihre Arme nur noch schwer bewegen konnte.

Nach dem Tod meiner Mutter blühte meine Oma nochmals auf.
„Es muss weiter gehen“, sagte sie oft, „auch ohne mein Urseli.“
Nicht einmal die ersten Anzeichen der Demenz konnten Oma Paula bremsen. Sie hatte so viele Pläne. Sogar als sie ihre Hände nur noch schwer bewegen konnte, dachte sie darüber nach, nähen zu lernen.

In diesem Punkt sind Omi und ich uns sehr ähnlich. Wir packen beide an. Wir lassen nichts stehen. Es ist nie zu spät, um etwas und sich selber zu verändern. Selbst in der miesesten Sache gibt es immer was Gutes.
Man muss sich nur auf die Suche machen.